Kategorie-Archiv: bebildert

Playmobil und die Remote Control

Es gibt von Plamobil ein Remote-Cotrol-Set (Modul zur Fernsteuerung), weches in verschiedene Fahrzeuge eingebaut werden kann. Vor Weihnachten gab es das Angebot, ein Polizeiauto inkl. diesem Fernsteuerungsmodul und sogar noch der Videoüberwachung zusammen für den Preis, der für die Videoüberwachung alleine anfällt.

Da mein Sohn sich das sowieso wünschte kam es recht gelegen. Nachdem ich die Fernbedienung zusammen- und eingebaut hatte, bestand das Problem, dass die Lenkung verkehrt herum steuerte. Lenkte man nach links, fuhr das Auto nach rechts und umgekehrt. Ich habe lange nach meinem Fehler gesucht, habe meinen Elektriker-Vater auch gefragt, jedoch konnten wir nichts finden. Weiterlesen

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Morgens, wenn ich an der Bushaltestelle stehe und auf den Bus warte, habe ich so manches mal ein paar langweilige Minuten. Ich versuche, mich schon geistig auf den Tag einzustellen, die anstehenden Aufgaben grob durchzudenken und so langsam richtig wach zu werden.

Jetzt ist meine Wartezeit durch das Werbeplakat auf der gegenüberliegenden Seite verändert worden. Sie ist irgendwie nicht mehr so effektiv…

Eis muss nicht sein

Die, die mich kennen, wundern nicht selten darüber, dass ich kein Eis mag. Als Kind schon gar nicht und jetzt – naja – so ab und zu tue ich es mir an. Dann habe ich aus unerklärlichen Gründen plötzlich Lust drauf, allerdings sollte dann auch viel Beiwerk, etwa Früchte, dabei sein. Ein pures Eis, also etwa eine Kugel auf einer Waffel oder einem Becher, das passiert alle zwei Schaltjahre einmal.

Auch wenn gerade kein Schaltjahr ist, kürzlich war es soweit. Ich ließ mich überreden, mich zu einer Kugel einladen zu lassen. Ich entschloss mich für ein Meloneneis, was auch gut roch und dann sogar ganz gut schmeckte. Aber ich wurde dennoch gequält: der Herr an der Eistheke hatte einen guten Tag und meinte es gut mit all seinen Kunden.

Bei mir hatte er mit dieser einen (als Zahl: 1) Kugel aber nur eines bewirkt: ich werde da niemals mehr hingehen!

Neuer Blick

Er beobachtet immer mehr. Was anfangs noch kaum Beachtung fand, erhält jetzt Bedeutung, oft einfach nur des Daseins wegen. Grundlos, könnte man meinen, aber nur, weil man als Betrachter des Beobachtenden die Gedanken nicht kennt. Das eine mal lange verfangen in einem Blick, das andere mal blitzschnell wechselnd von einem Augengriff zum nächsten. Heute ruhiges, strahlendes und morgen bewegtes, übermorgen farbiges dann am nächsten Tag willkürlich anmutend selektierend.

Eines jedoch erkennt der Betrachter des Beobachtenden immer wieder uneingeschränkt: die große Neugier, die Arbeit um die Verwunderung zu beherrschen, das schwere Schaffen von Kategorien – die einfach wunderbar schöne Unselbstverständlichkeit.

Hier das Tor zur visuellen Welt:

Auge des Kindes

Damit reiht er sich bei ihr, bei ihr (leider sind die Bilder hier nicht mehr verfügbar), bei ihr und auch bei mir.

Schlau sein macht eng

Dazulernen ist ja immer toll. Unser ganzes Leben können wir immer mehr und mehr dazulernen. Nur benötigt man bei so manchen Dingen Hilfsmittel, damit man das theoretisch erlernte ausprobieren kann. Als schöner Nebeneffekt stellt sich dann auch noch die Freude darüber ein, dass man etwas neues erworben hat, auch wenn dieses neue etwas altes aus der Garage der Oma der Frau ist. Alles schön und gut, aber in meinem Zimmerchen wird es langsam eng…

Zimmer

Schaut freakiger aus, als es eigentlich ist…

Raus damit!

So, damit ihr es alle wisst:
Schluss mit der Geheimnistuerei!
Warum wohl in letzter Zeit hier so viel Ebbe war?
Ganz einfach:

Der Iwi hat geheiratet!!!


So ein Event alleine mit der Frau vorzubereiten und zu planen braucht mehr Zeit und Energie, als man sich das vielleicht vor der ganzen Aktion vorzustellen vermag. Einerseits verstehe ich den Sinn eines Hochzeitsplaners, andererseits freue ich mich im Nachhinein auch über die Erfahrung, ich werde mich gerne daran zurückerinnern, auch wenn es harte Momente und sehr stressige Tage gab. Schön wars dennoch! Hängt ja bestimmt auch von der Frau ab und bestätigt daher bei gutem Ausgang die Entscheidung *g*.

Viele Gäste waren da, einige, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten, teilweise von weit her, allein das war sehr schön. Besonders froh waren wir auch mit unserem Blumenmädchen, meine bereits in diesem Blog vorgestellte Nichte. Sie war die Prinzessin des Abends und fühlte sich auch so.

Und was haben wir danach gemacht? Wie es sich gehört, waren wir flittern: in einem Wellness-Verwöhn-Hotel in Südtirol. Wunderbar war es hier – und sowas von entspannend, genau das, was nötig war.

Und weil ja der Iwi keine halben Sachen macht, möchte er hier gleich noch etwas wundervolles, freudiges, himmlisches und höchst glückliches verkünden:

Iwi wird Papa!

Ja, wir kriegen einen Sohn…bald bald…soll es soweit sein…noch ein paar Wochen, naja, Monate, aber er wächst und gedeiht schon…wunderbar ist das!

So, das war mal sehr viel aus dem privaten Nähkästchen, wer das ungewöhnlich findet, sei beruhigt…: ich auch 😉

Leidehund

Er hat einen Fremdkörper in seiner Pfote, unser Hund. Bestimmt schmerzhaft, er hinkt, tritt nicht gerne auf sein rechtes Vorderbein. Wie schön es aber doch mal wieder ist, zu sehen, wie ehrlich und offen ein Tier seiner momentanen Lage Ausdruck verleiht. Er leidet, und das darf jeder sehen, schaut:

Nachtrag:
Der Hund hat seine persönliche Pflegerin und ist mir ihr auch sehr glücklich. Sie lenkt ihn ab, er vergisst den Schmerz und es stellt sich seine Beschützeraufgabe wieder in den Vordergrund, wie man an seinem aufmerksamen Gesichtsausdruck erkennen kann:

Mit Grüßen an das Rotfell: er erhält auch Pansen und trockene, stinkende Schweineohren!

Zuma, die Dusche

Gestern Abend im Auto: Radio läuft, ein seriös anmutender Nachrichtensender, ich will News hören. Es wird über die Situation des Präsidentn Mbeki in Südafrika berichtet und über seinen umstrittenen, aber politisch durchsetzungsstarken Konkurrenten Zuma. In einem kurzen Satz wird ein Skandal dargestellt, in den Zuma verstrickt war: einst war er Vorsitzender des nationalen Aids-Ausschusses und der moralischen Erneuerungskampagne des Landes. Damals flog aber auf, dass er mit einer HIV-positiven Prostituierten ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Dann der Satz des Nachrichtensprechers: „Um sich vor einer Infektion zu schützen, habe Zuma direkt nach dem Verkehr eine Dusche genommen.“ Das wars, kein weiterer Kommentar zu dieser Aussage, sie steht felsenfest im Raum, sie klingt wie eine Selbstverständlichkeit, wie die Wiedergabe einer Regel.

Was ist mit Ihrer Verantwortung, sehr geehrter Nachrichtensender B5 Aktuell?? Ich finde es unmöglich, so eine Aussage nicht zu kommentieren. Als sei die Dusche danach ein vollwertiger Ersatz für ein vergessenes Kondom.

In diesem Artikel im Handelsblatt klingt wenigstens die Unsinnigkeit der Aussage durch, wenn es heisst:

„Seit der Ex-Vorsitzende des Nationalen Aids-Ausschusses sowie der moralischen Erneuerungskampagne in einem Vergewaltigungsprozess ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer HIV-infizierten Freundin der Familie zugab, ist er „der Mann mit der Dusche“. Karikaturisten wie der Südafrikaner Zapiro stellen ihn stets mit einer Dusche auf dem markanten Glatzkopf dar – eine Anspielung auf seine Äußerung, er habe sich nach dem Sex durch ausgiebiges Duschen vor einer Ansteckung mit dem Aids-Erreger geschützt.“


Bildquelle: armsedal-vpo

Ihr unaufgeklärten Kinder, die ihr diesen Beitrag gelesen habt, euch sei gesagt: Duschen schützt vor Aids nicht!