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Raus damit!

So, damit ihr es alle wisst:
Schluss mit der Geheimnistuerei!
Warum wohl in letzter Zeit hier so viel Ebbe war?
Ganz einfach:

Der Iwi hat geheiratet!!!


So ein Event alleine mit der Frau vorzubereiten und zu planen braucht mehr Zeit und Energie, als man sich das vielleicht vor der ganzen Aktion vorzustellen vermag. Einerseits verstehe ich den Sinn eines Hochzeitsplaners, andererseits freue ich mich im Nachhinein auch über die Erfahrung, ich werde mich gerne daran zurückerinnern, auch wenn es harte Momente und sehr stressige Tage gab. Schön wars dennoch! Hängt ja bestimmt auch von der Frau ab und bestätigt daher bei gutem Ausgang die Entscheidung *g*.

Viele Gäste waren da, einige, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten, teilweise von weit her, allein das war sehr schön. Besonders froh waren wir auch mit unserem Blumenmädchen, meine bereits in diesem Blog vorgestellte Nichte. Sie war die Prinzessin des Abends und fühlte sich auch so.

Und was haben wir danach gemacht? Wie es sich gehört, waren wir flittern: in einem Wellness-Verwöhn-Hotel in Südtirol. Wunderbar war es hier – und sowas von entspannend, genau das, was nötig war.

Und weil ja der Iwi keine halben Sachen macht, möchte er hier gleich noch etwas wundervolles, freudiges, himmlisches und höchst glückliches verkünden:

Iwi wird Papa!

Ja, wir kriegen einen Sohn…bald bald…soll es soweit sein…noch ein paar Wochen, naja, Monate, aber er wächst und gedeiht schon…wunderbar ist das!

So, das war mal sehr viel aus dem privaten Nähkästchen, wer das ungewöhnlich findet, sei beruhigt…: ich auch 😉

Tsunami Gedenken

Es ist jetzt drei Jahre her, dass diese große Flutwelle so viel Schaden angerichtet hat. Es sind natürlich auch viele weitere Katastrophen passiert, die sich immer wieder jähren, aber beim Tsunami regt sich immer ein wenig mehr in mir als bei vielen anderen.

Damals, 2004, war ich 6 Monate in Australien. Ende August flog ich nach Thailand und machte mir Gedanken über die nächsten Monate. Ich hatte beschlossen, mein Backpack-Jahr wiefolgt fortzusetzen: von Bangkok aus in den Norden Thailands, dann Laos im Norden durchqueren, in Vietnam von Nord nach Süd und dann Kambotscha um dann am Ende der großen Südostasienrunde im Süden Thailands an den schönen Traumstränden zu entspannen, bevor es wieder nach Deutschland zurückgehen sollte. Einen detaillierten Zeitplan hatte ich natürlich nicht, aber einige Monate hätte es gedauert. Hätte ich meine Meinung nicht geändert, wäre der Dezember ein sehr wahrscheinlicher Monat für meinen Südthailand-Aufenthalt gewesen.

Aber es kam anders. Als ich im Norden Thailands um Chinag Mai herum unterwegs war, merkte ich, dass meine Reiselust zur Neige ging und ich sowas wie Heimweh verspürte. Da beschloss ich, mich nochmal hier blicken zu lassen, wenn meine Reisebatterien wieder aufgeladen sein würden, was ich ja auch mittlerweile getan habe.

Dass die Flutwelle auch so recht ’nahe‘ war, merkte ich daran, dass ein Arbeitskollege dort seine Mutter verloren hat und auch ein Kollege meines Vaters mit seiner Frau verschwunden, noch immer vermisst ist. Und so gedenke auch ich und danke meinen leer gewordenen Reisebatterien…

Lausbuben

Ich glaube, jeder von euch kennt diese geliebten und gleicherweise bedauernswerten Mitmenschen, die mit ihrer freien Zeit nicht so recht was anständiges anzufangen wissen. Meistens sind diese dann auch noch Rentner, so dass es also eine große Leere zu stopfen gilt. Und so erlernen unsere Omas und Opas in der Regel autodidaktischer Weise eine neue Profession: sie beobachten!

Und es dauert nicht lange, bis sie auf den Geschmack kommen. Die ersten zwei oder drei Tage passiert nicht viel, bis sie lernen, das wenige, dass da eben vor sich geht, neu zu interpretieren. Ist nicht die Wahrnehmung der gesamten Welt nur eine individuelle Interpretation? Sie machen also nichts verbotenes, sie legen nur neu aus, wenn sie erzählen, dass der Nachbarsehemann wohl fremd geht, weil er immer Donnerstags das Haus eine Stunde früher verlässt, als sonst. Wenn sie dann noch erfahren, dass die Verwaltungsangestellte aus der Parallelstraße Donnerstags immer erst nachmittags arbeitet, ist der Fall auch schon gelöst und kann veröffentlicht werden. Watson at his best!

Ebenfalls sehr beliebt: das Aufdecken stümper- oder gar boshaft verschleuderter Steuergelder! Da arbeitet der Herbstdedektiv im Auftrage des Vaterlandes und setzt sich uneigennützigst für alle Steuerzahler ein. Den Orden, den er dafür erwartet, hat er sich vorsorglich schon mal selbst gebastelt und in die Glasvitrine gestellt. So hatte ich etwa vor kurzem mein Auto am Gehsteig innerhalb der markierungen so geparkt, dass mein rechter Vorderreifen die Markierung berührte. Als ich zurückkam, fand ich eine ernsthaft und leicht bedrohlich formulierte Abhandlung an meinem Fenster: Hauptthese der Arbeit war die Formulierung, dass es unverschämt sei, so egozentrisch zu sein und rein gar nicht an die Steuergelder zu denken, die für die Plazierung der Markierungen ausgegeben wurden. Warum denn seien diese Streifen dort? Bestimmt nicht, um nicht beachtet zu werden. Ich nahm es mir zu Herzen, denn widersprechen kann man in einem solchen Fall nicht. Ich bin jetzt schon groß und muss lernen, zu dem zu stehen, was ich tue.

Soweit die Vorgeschichte…

Neulich in der Stadt musste ich an genau diese Argumentation denken und ich wäre froh gewesen, hätte ich die Arbeit des Herbstdedektives mitgeschleppt – ich hätte sie gleich den grünen Männchen unter die Nase gehalten, die ich da gesehen habe. Es ist in der Fußgängerzone Vorschrift, das Fahrrad zu schieben. Dennoch trauen sich einige Waghalsige Zweiradler zu fahren, wenn kaum Fußgänger unterwegs sind. Dies ist natürlich nicht nur verantwortungslos sondern auch hoch kriminell und demzufolge strengstens zu ahnden. Und so wurde an jenem Tag eine Division – ach was sage ich – eine Hundertschaft beinahe unserer (und jetzt kommt das entscheidende Wort:) steuergeldfinanzierten Polizei hingeschickt, diese Rübennasen zu fassen und mit Bußgeldern zu behaften. Um recht erfolgreich zu sein, durften die Gesetzeshüter nicht frei in der Fußgängerzone umher laufen – bei so wenigen Passanten wären sie einfach zu schnell aufgefallen. Sie mussten sich an einem Eckhaus verstecken und vorschießen, sobald sie einen Gesetzesbrecher ausmachen konnten. Sie waren ihrer mehrere, was vielleicht sinnvoll ist, um im Zweifelsfall einen Zeugen an der Seite zu haben, falls der Beschuldigte klagen will. Aber gleich so ein Aufgebot?

Ich wage zu behaupten, hier sind mehr Steuergelder verbraucht worden, als bei der Markierung, die ich angefahren habe, und daher prangere ich dies mit dieser meiner Ausführung hier an! Es ist in der Vorbildfunktion kontraproduktiv, wenn sich einerseits Menschen, wie etwa ich, an der Nase packen und sich verantwortungsvoll im Sinne der Gemeinschaft verhalten und auf Steuergeldvergehen achten, andererseits aber die personifizierten Träger unserer Gesetze sich so verschwendend verhalten.

Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch um Einsicht,
Sommerdedektiv Iwi

The First

Auch wenn dieses Thema kaum jemand, und noch weniger die hier streunenden Leser, wirklich interessiert und das Ding Lichtjahre von einem Bestseller, ach was sag ich, Mediumseller entfernt ist…
Egal, es existiert und es ist: MEINS!

Light Metal Pit

Ich bin nicht der erste, der sich darüber Gedanken macht. Frau nuf kam mir damit sogar zwei Mal zuvor: Aluminium in Deo-Sprays.

Auch ich nutzte lange Zeit Rexona und war überzeugt: den ganzen Tag kein Schweißgeruch und Schweißflecken selbst nur bei extremer Hitze in Verbindung mit anstrengenden Bewegungen. Tolle Sache! Nach einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen sehe ich das allerdings jetzt nicht mehr ganz ohne Sorge. Er hatte lange Zeit ein komisches Jucken in der Achselhöhle bis dies immer stärker wurde und dann auch mehr ein Schmerz wurde und eine immer deutlichere Schwellung zu spüren war. Damit ging er dann zum Arzt und ließ das untersuchen. Es wurde festgestellt, dass durch den Verschluss der Poren mit diesem Aluminium sein natürlich entstehender Talg die Haut nicht mehr verlassen konnte und sich darunter fing und letztlich zu eitern anfing. Die Entfernung der Eiterei will ich nicht so bildlich wiedergeben, muss aber dabei immer an dieses Video denken:

Nun bin ich auch versuchsweise umgestiegen auf eines ohne dieses Leichtmetall. Hat drei Buchstaben, ein x, ein a und ein e und soll angeblich Frauen reihenweise umwerfen. Der Geruch ist durchaus zufriedenstellend, jedoch ist die Wirkung leider einfach nicht so toll. War ja eigentlich zu erwarten. Ich merke an heißen oder schwülen Tagen, auch wenn ich früh dusche und mich einspraye, am späten Nachmittag einen dezenten Schweißgeruch an mir. Interessant ist das, da ich diesen Geruch schon fast vergessen hatte. Dumm nur, dass sich die Gesellschaft so sehr an die körperduftfreihe Umgebung gewöhnt hat, dass dies eher unangenehm auffällt.

Drum schaut euch dieses Video an, wieder und wieder, verbreitet es und lasst uns uns auch wieder olfaktorisch wahrnehmen!

Denn spätestens wenn alle Achselhöhlen ausgeschabt, wenn alle Brusthäute abgezogen sind und wenn Eiter die Straßen hinab fließt, dann werdet ihr merken, dass man aus Aluminium keine Arme basteln kann!

P.S.: Wer hat es geschafft, das Video bis zum Ende anzuschauen?

Da weg – dort hin

Soo, jetzt ist der größte Teil geschafft: Der Iwi ist umgezogen. Das hat mich diesmal ganz schön Zeit und Nerven gekostet, denn es war nicht nur ein Umzug, es war auch eine Renovierung größerer Teile in der Wohnung hier und das schlimmste: ich hab einfach keinen Urlaub bekommen! So hat sich das zäh über Wochen gezogen und meine Freizeit – eigentlich zur Erholung gedacht – war mit Umzugsarbeiten ausgefüllt. Aber es hat sich gelohnt, hier ist jetzt sooo viel Platz, über zwei Etagen, das bin ich ja gar nicht gewohnt…

Was noch neu ist: ich, der ich ja immer so gerne auf dem Land gelebt habe, von so mancher wegen meiner Naturverbundenheit auch Waldschrat genannt, ich lebe jetzt in der Stadt. Is gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Erstens kann ich wieder viel mehr mit meinem geliebten Harley-Davidson-Fahrrad erledigen, habe viel mehr Geschäfte (etwa ein Käsefachgeschäft, gibts aufm Dorf net) zur Auswahl und das Beste für meine grüne Ader: ich kann mit dem Rad zur Arbeit fahren und der Weg führt hauptsächlich durch Wald!

Alles wunderbar, und was ich mit diesem Post eigentlich machen will: ich melde mich zurück!

Jesus

Heute waren sie da! Sie haben mich besucht, an meiner Türe geklingelt und mich so in ihr Gespräch aufgenommen, wie ich war: mangels gewaschener Wäsche in einer alten, zu kurz geratenen Jogginghose und einem fleckigen Pulli. Das hat ihnen gar nichts ausgemacht, sie nahmen sich Zeit für mich. Oder sagen wir, sie hätten sich gerne mehr Zeit für mich genommen, wenn ich nicht absolut lustlos gewesen wäre, mit den lieben Zeugen Jehovas zu sprechen. Und es ist ein Wunder geschehen: sie akzeptierten meine Ablehnung gleich beim ersten Wort! Ich wollte auf die Knie fallen und meinem Herren danken, aber davon wiederum hielten sie mich durch ihre gnädige Gabe ab: sie gaben mir einen Zettel:

Jesus

dieser lud mich zu einer gewiss verpflichtenden Gedenkfeier ein. Als ich mir diesen Zettel aber genauer ansah, so kamen mir doch Zweifel: waren diese beiden wirklich im Auftrage des Herrn unterwegs, oder ist Luzifer ihr Meister? Denn: der auf diesem Zettel abgebildete ist zweifels ohne nicht Jesus! Ich weiß nicht viel, doch das schon! Und auch ihr, meine Schwestern und Brüder, auch ihr könnt euch dessen vergewissern: schaut euch untenstehenden Film an. Es existieren Aufnahmen vom echten Jesus, die in diesem Film gezeigt werden. Und ihr werdet sehen: er ist ein anderer als auf diesem Zettel!

Jesus-Video

Spar-Iwi

Wenn eure Kindeskinder wider allen Erwartens doch noch in dieser Welt leben können, doch noch genug Sauerstoff zum Atmen haben und nicht jede Woche von einer Sturmflut oder einem Orkan weggerafft werden, dann liegt das an mir und meiner Sparsamkeit. Ich zahle nach der letzten Berechnung 19,- Euro monatlich für den Strom und bei der Abrechnung jetzt hat sich ergeben, dass ich noch was rausbekomme! Ich habe 4,04 zuviel bezahlt! Kann das jemand unterbieten? Ein Wettbewerb in dieser Form wäre doch mal was!

E-Mann-Zipation

Endlich passiert mal was!

Väter sollen bei Vaterschaftstest mehr Rechte bekommen und nicht nur auf die Zustimmung der Mütter angewiesen sein. Gerade in Fällen, bei denen es zu einem Streit um die Vaterschaft kommt, liegt derzeit zu viel Macht bei der Frau. Besteht kein begründeter Verdacht darüber, dass das Kind von einem anderen gezeugt wurde, hat der Mann kein Mittel zur Verfügung und muss das Kind mit unterhalten. Es wird viel von ihm gefordert und er darf keinen Nachweis fordern, dass diese Ansprüche rechtfertigt. Das ist wie wenn jemand wegen eines Verbrechens verurteilt würde, ihm aber keine Beweise vorgelegt werden.

Das trifft in einem wie in dem obigen Artikel beschriebenen Fall zu, aber auch anders herum: Ein Freund von mir lebte in einer Beziehung und hatte sich das Gelbe vom Ei verkaufen lassen. Sie wolle eine Familie mit ihm gründen, hat sie ihm glaubhaft vermittelt. Direkt nachdem dann fest stand, dass sie schwanger war, verließ sie ihn. Viele zu Tage beförderte Details, die ich hier nicht ausführen möchte, haben gezeigt, dass er zu gut deutsch als Samenspender benutzt wurde. Bei der Geburt gab sie dann keinen Vater an, und somit hat er keine Rechte sein unter Liebe gezeugtes Kind zu sehen. Natürlich stimmt sie einem Vaterschaftstest nicht zu und was er sagt, interessiert vor dem Gesetz niemanden. Es bleibt dabei: es ist nicht sein Kind, er wird es nicht sehen.

Alle Hochachtung vor einer 9monatigen Schwangerschaft, aber allein die Tatsache, dass die Frau das Kind austrägt darf nicht Argument dafür sein, dass sie eine solche Machtposition in diesen Fragen bekommt, und so ist es richtig und wichtig, dass sich da jetzt was tut!