Mitten ins Auge…

…nur in welches?

Manchmal, aber nur manchmal, bin ich damit fast überfordert: ist euch schon aufgefallen, dass es nicht heißen dürfte: „Schau mir in die Augen, Kleines!“ sondern: „Schau mir ins Auge, Kleines!“ ? Ich unterhalte mich mit meinem Gegenüber und merke, dass ich verwirrt bin, weil ich nicht weiß: soll ich ihm/ihr in das rechte oder in das linke Auge sehen. Mein Fokus wankt und springt, ich frage mich, wie das wohl für ihn/sie aussieht, und suche mir ein Auge aus, auf dem ich dann haften bleibe. Dies passiert allerdings nur bei intensiveren, längeren Gesprächen, bei flüchtigem Geplänkel ist mir das noch nicht aufgefallen. Vielleicht sollte ich mich schon grundlegend festlegen und etwa zum ‚ins-rechte-Auge-gucker‘ werden…

7 Gedanken zu „Mitten ins Auge…

  1. Rotfell

    das kenne ich 🙂 Die Krönung ist es, wenn man wegen diesen Gedanken den Blick abwendet, weil man einfach nicht mehr in die Augen gucken kann ohne daß es wie ein konzentriertes, schielendes Starren wirkt

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  2. Etosha

    Noch ein bisschen schlimmer ist es, wenn man ein leicht schielendes Gegenüber hat und nicht sicher ist, welches der beiden Augen einen jetzt eigentlich ansieht. Man glaubt ja, man sollte höflichkeitshalber in jenes Auge blicken, das einen auch ansieht. Sehr irritierend 🙂

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  3. Iwi

    …die Frage stell ich mir derzeit manchmal auch. Ich warte auf das Fest der Ruhe und Besinnlichkeit. Hoffentlich kommt es noch dieses Jahr 😉

    Aber danke der Nachfrage!

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