Parallelen

Zufällig diesen Text und direkt danach diesen hier gelesen.

Der eine, männlich, wird von Drachen im Traum bedroht und schließt in tiefenpsychologischer Manier auf seine triebhafte Ur-Männlichkeit und eine wie auch immer geartete Unausgeglichenheit dieser.

Die andere, weiblich, schreibt über die Rolle der Helden, damals und heute. Damals – Drachen bezwingend – finden sich die Starken bei ihr heute im Kleinheldentum als Unbezwingbare vor den Frauen und der Welt.

Das Stichwort Drache welches bei beiden die Geschichte einleitet und die Tatsache, dass beide diese Geschichte am gleichen Tag schrieben, brachte mich zu dieser Gegenüberstellung. Vielleicht ist es so, dass die eine insgeheim Antworten auf die Fragen des anderen lieferte. Und bestimmt wussten beide nichts voneinander. So ein Unglück aber auch!

Möge dies gerne als Verkupplung angesehen werden.

2 Gedanken zu „Parallelen

  1. daria

    Es könnte also bedeuten, daß das Unterbewußtsein des Mannes gecheckt hat, daß es an der Zeit ist, dem Drachen der Moderne die drei kleinen Worte zu sagen?

    Auf jeden Fall ein iteressanter Zufall, daß du auf zwei Texte hintereinander gestoßen bist, die so gut zusammenpassen. Passiert dir das öfters? Wenn ja, wirst du das Blogorakel: Für jede Frage eine Antwort (man muß nur die passenden Blogs finden) 🙂

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  2. Iwi

    Schöne Idee, Daria! Vielleicht sollte ich als Label ‚orakelt‘ mit einführen…
    Na ich werde jedenfalls beobachten, ob ich dieses Titels würdig bin.

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